Yoga Power // Happy Soul

Finally! Endlich wieder funktionierendes Internet bei mir @home und sofort hole ich den Blogpost, zum Yogafestival in Erfurt nach. Für gewöhnlich, lebe ich nach dem Motto „Sport ist Mord“, doch in diesem Falle, war er hübsch verpackt, mit Räucherstäbchen und Meditation. Was es sonst noch zu erleben gab? Ich berichte, los geht’s!

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Zum 2. mal, hieß es am 24.06.-25.06.2017 „Shanit, Shanti, Shanti“, im Ega Park Erfurt. Für die Yoga Neulinge unter Euch :

Shanti – Frieden in mir
Shanti – Frieden um mich
Shanti – Frieden in der Welt

Umringt von duftenden Blumen, Grünflächen und Springbrunnen, ist die Ega Erfurt, für mich der perfekte Ort zum entspannen. Erst Recht, wenn es um Yoga und Mediation geht. Mit einem Funken Optimismus und einer Prise Glück, hatte ich 2 Wochenendtickets, für die Veranstaltung gewonnen. Die Erfurter Bank, die als Sponsor für das Festival agiert, hatte bei Facebook vorab zu einem Gewinnspiel aufgerufen. Mein innerer Frieden, wurde also schon durch diesen Gewinn herbeigezaubert. Um diesen noch auszubauen, fuhr ich also quietschvergnügt zum Gelände, der Erfuter Gartenausstellung. Das vielfältige Programm, erstreckte sich über verschiedene Messehallen, dem Außenbereich und einer Open Air Bühne. Und glaubt mir, es gab nichts, was es nicht gab: Kinder/Hormon/Männer/Lach/Baum/Faszien/Kundalini – Yoga… die Auswahl bereitete mir Kopfzerbrechen. Wohin nur zuerst? Ich entschied mich, für Mantra Yoga. Durch eine Freundin, habe ich schon Erfahrung mit dem „Chanten“ (das Singen, von religiösen Liedern oder Mantra’s) gemacht und liebe es allgemein zu singen.

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Neben den Yoga Seassions, gab es noch tolle Stände, auf dem Gelände zu bestaunen. Yoga Kleidung, Instrumente (fand ich besonders spannend), verschiedene Yoga-Lehrer Anbieter aus Erfurt und der Region, sowie alles zum Thema „Spiritualität, Gesundheit & Yoga“. Nicht nur Kinder, konnte sich wunderschöne Bemalungen in’s Gesicht zaubern lassen, die Künsterlin Amarita bot an : “ die eigene Seele“ auf dem Gesicht sichtbar zu machen. Ob Elfen, Tiger oder abstrakte Formen, eine faszinierende Angelegenheit, die schon bei den alten Ägyptern und Schamanen, Anklang fand : „Es ist als würde die Seele durch die Malerei eine Stimme bekommen, die da sagt: „Sieh mich, fühle und lebe mich, denn ich habe Dir etwas Wertvolles zu schenken.“

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Natürlich wurde auch kulinarisch, in die Biokiste gegriffen, im wahrsten Sinne des Wortes. Die biokiste-eisenach.de und das regional angesiedelte Cafe Hildgenfeld (mit Standort, auf dem Uni Gelände und dem besten Kaffee der Stadt) waren auf dem Festival vertreten. Von exotischen Wrap’s zu Curry’s, vegan oder vegetarisch, Smoothie’s und duftender Kaffee als Ersatz für den Power Nap, zwischen den Yoga Stunden…. für jeden Geschmack, etwas dabei.

Aporpos Schlaf. Die ruhige und harmonische Stimmung der Veranstaltung, war auf der gesamten Ega zu spüren. Trotz überraschender Regen- Pause. Die schaulustigen Gartenbesucher, blieben immer wieder begeistert stehen, um das bunte Treiben zu beobachten. Auf den Wiesen verstreut, lagen die Yoga Junky’s in der Sonne (bei beginnendem Regen, wurden die Decken einfach unter die Bäume gezogen), machten einen Power Nap, unterhielten sich, die Kinder spielten vergnügt im Gras. Eine zauberhafte Athmosphäre zum Wohlfühlen. Wer wollte, konnte sich auch in die indische Kampfkunst einführen lassen. Mit Stöcken „bewaffnet“ erinnerte das Ganze, an einen Film aus Fernost, während der Lehrer, samt Turban mit gleitenden Bewegungen eher einen Tanz als einen Kampf vorführte.

Während ich so über die Messe schlenderte, fiel mir ein knallpinkes Plakat mit neongelber Schrift auf. Natürlich war ich magisch in den Bann gezogen (Frau halt) und schlich mich näher an die freundlich aussehenden, jungen Leute heran. Sofort begannen wir ein Gespräch über „Bhakti Marga“, einer Gemeinschaft, die 2005 rund um Paramahamsa Vishwananda , gegründet wurde. Dieser kommt im Herbst nach Leipzig, für einen kostenlosen Vortrag. Das es in Deutschland tatsächlich, verschiedene Ashram’s á la Eat Pray Love gibt, erfuhr ich auch noch. Faszinierend! Sofort kamen mir die Filmszenen (jaja, Klischee’s & so!) in den Sinn, wo Julia Robert’s, in mitten von „chantenen“ Anhängern sitzt und verzweifelt den Anschluss, in Ihrem Gebetsbuch sucht. Statt nur mal vorbeizuschauen, blieb ich an diesem Stand, eine ganze Stunde hängen mit dem Ergebnis, dass ich tolle Menschen traf, zwei Freikarten für das Just Love Festival (findet gerade statt) erhielt und dieses wunderschöne Foto.

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Alles in allem, war es ein zauberhaftes Wochenende, mit nachklingenden Impressionen. Die Wohlfühlathmosphäre, inklusive Sport Aspekt, der harmonische Einklang mit mir selbst und viele neue Eindrücke zum verarbeiten, lässt mich nun mein Motto umdefinieren: Sport kann Mord sein, muss er aber nicht! Just Love, Just Relax, Just Yoga Festival!

Edit: Leider konnte ich nicht zum „Just Love“ Festival und habe die Karten zurück gegeben. Es lohnt sich aber, den Facebook Livestream der Veranstaltung anzusehen, denn so meine Freunde, sieht ein echtes Holi Fest aus!

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