Into the Jungle

Anzeige, da Ort/Markennennung

„Sommer auf Balkonien“ lautet mein Motto für 2020. Da ich leider zur fancy Risikogruppe gehöre, möchte ich auf große Reisen innerhalb und außerhalb Deutschlands Coronabedingt verzichten. Da ich zu allem Überfluss nicht mal einen Balkon mein Eigen nennen darf, muss ich also beim #vacay & #travelfeeling für diesen Sommer etwas kreativer werden! Allerdings fällt dies in meiner Heimatstadt Erfurt gar nicht mal so schwer, Vom mediterranen Flair in der Barfüßer Ruine bei Kaffee- und Kulturgenuss ( Geheimtipp!) über unendliche viele Seen bietet natürlich vor allem die Ega das perfekte Urlaubsfeeling ohne dafür weit reisen zu müssen.

Mit meiner Oma ging also für einen zunächst gewittrigen, dafür umso sonnigeren Sonntag rein ins Paradies oder besser gesagt, rauf zur Ega! Da diese gerade für die Buga im kommenden Jahr etwas umstrukturiert wird, gibt es leider hier und da eine Baustelle. Die schönsten Attraktionen (zumindest für mich) sind jedoch weiter zugänglich. Mein Lieblingsplatz ist und bleibt der Wasserlauf, samt Fontänen. Umrahmt von Lavendelsträuchern und Gartengewächsen schweift der Blick hier entspannt aufs Wasser und taucht ein, in die unzähligen Schattierungen des saftigen Grün. Der Skulpturengarten lädt ein zum Lustwandeln und munterem Raten, welche Figur sich am besten in das Ambiente einfügt.

Meine Entdeckung 2020 ist der Japanische Garten. Obwohl ich schon häufig auf der Ega unterwegs war ist mir dieser besondere Ort bis dato nie bewusst im Gedächtnis geblieben. Eventuell lag das auch an der mangelnden Euphorie die hundert Stufen hinab- und wieder hinauf zu klettern. Wenn man sich jedoch erst einmal auf den steinigen Weg gemacht hat erwartet einen ein ganz besonderes Paradies. Asiatische Mulan-Film-anmutende Stein- Architekturen treffen auf ungeschliffene Granitsteine. Dazwischen blüht und grünt sich die Natur unzensiert Ihren Weg und fügt sich auf eine majestätische gar mythische Weise in das Szenario ein. Der magischste Ort für mich, ein kleiner (eventuell nicht ganz so legaler und knochenbuchgefährdender) Pfad, dicht an einen der Wasserfälle heran. Der perfekte Ort zum Genießen, Ruhe finden und natürlich Bilder machen!

Trotz Corona lässt es sich auf der Ega super entspannen, sich easy „aus dem Weg gehen“ und auch kulinarisch genießen. Inmitten von Blumenarrangements und mit Blick auf einen der Springbrunnen genossen wir Apfelkuchen und Kaffee und fühlten uns wie in einem lebendig gewordenen Monet Gemälde.

Kurzum ist ein Sommer ohne große Travelpläne gar nicht so schwer auszuhalten. Im Gegenteil! In der Heimatstadt noch unentdeckte Orte zu finden und zu genießen, sowie sich an den schönsten mit „Urlaubsgefühl“ gespickten Traumdestinationen wie der Ega aufzuhalten lassen einen das „etwas anders ablaufende“ 2020 doch glatt vergessen.